Artikelbeschreibung Am 10. Dezember 2003 wird im Bundeshaus nur eine einzige Bundesrätin gewählt, was ein deutliches Licht auf die reale Stellung der Frauen in der Schweiz wirft. Nach der ersten Wut schreiten einige Frauen zur Tat und beschliessen, vom 8. März bis zum 10. Dezember 2004 Tag und Nacht in der Nähe des Bundeshauses zu wachen. Frauen jeder Altersstufe treffen sich auf der Frauenwache. Arbeitnehmerinnen und Hausfrauen aus der Deutschschweiz, der Romandie und aus Graubünden – kurz, Schweizer Frauen in all ihren Verschiedenheiten. Einige gehören Vereinigungen oder Verbänden an, andere aber kommen in ihrem Namen und aus eigener Initiative. Jede bestätigt mit ihren Worten die Wichtigkeit eines Zugehörigkeitsgefühls, Teil zu sein einer grossen Kette, der die Frauen untereinander, aber auch mit der Welt in ihrem jetzigen, nicht besonders guten Zustand verbindet. Die Porträtaufnahmen von Hélène Tobler dokumentieren das Engagement der Frauen, die sich während Monaten zur Wache ablösten. Sie ermöglichten Begegnungen, Debatten und Manifestationen in Erinnerung zu behalten, die sich im Laufe dieser einzigartigen Aktion auf nationaler Ebene abgespielt haben.
elles, jour et nuit ... wache Frauen wachen La veille des femmes Frauenwache Fotografien von Hélène Tobler Text von Diane Gilliard Mit einem Vorwort von Micheline Calmy-Rey und einem Beitrag von Christof Kübler Text deutsch/französisch 176 Seiten 350 farbige Abbildungen 24 x 28 cm Broschur Fr. 68.– ISBN 3-7165-1425-X